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14 years 10 months ago #2931 von Kerstin alias Winnetou
Mit freundlicher Genehmigung von Kenna hier für alle Sichtbar:

Kenna wrote:




Burgsturm in Hessen - Burg Tannenberg in den Händen der Bürger des RK


Ke-Hessen. Es geschah am 23.Juni im Jahre 1459/2011. Bereits zum 4. Mal wurde zum Burgsturm zur Tannenburg bei Nentershausen aufgerufen. Herolde waren durch das Land geeilt und viele Lanzen, Gruppen und gar Banner bildeten sich und begaben sich auf den Weg, quer durch das ganze Reich.



Die Anreise wurde in Kutschen, zu Fuß oder auch in dampfbetriebenen Eisenkutschen in unauffäligem Weiß in Pfeilform (nur größer und meist nicht ganz so schnell und zielsicher) angetreten. Von überall her kamen Bauern, Bürger, Räte, Räuber und Landstreicher. Sie zogen zur Burg, wiesen sich aus und zahlten brav ihre Abgaben und Steuern.

Ein Teil durfte schon in kleinen Gesindehäusern wohnen, andere schlugen ihre Zelte auf und wieder andere trotzten den wilden Tieren in der Burg und zogen siegesgewiss in den gemütlichen Wohnturm ein.

Die Besitzer leisteten keinen Wiederstand und öffneten bereitwillig Tür und Tor, hießen die Gäste willkommen und eilten in die Schlossküche um ein leckeres Mahl zu bereiten.



Die Keller der Burg waren gut gefüllt mit Gemüse, Käse, Broten, Wein, Bier und Apfelsaft. Auch ein Brunnen war vorhanden.

Die erste Nacht! In den Tavernen wurde gefeiert. Die Lagerfeuer am Zeltplatz brannten und auch im nahen Dorf war das Lagerfeuer entzündet.

Am Morgen gab es Brot, Käse, Wurst, Früchte, Eier, Butter, Schwarzmorgenbier, Tee und Milch. Die Belagerer durften ihre Wappen aufhängen, es wurde Brot gebacken, Papier geschöpft und bereits die ersten Lehen verliehen. Räuber saßen mit Regenten an den Tischen und gönnten sich Met aus tönernen Humpen. Hochzeiten wurden gefeiert, gesungen und gratuliert.
Wir erkundeten die Gegend, drangen tief in die finsteren Wälder vor und konnten gerade noch vor einem Gewitter flüchten. Bruno von Stromberg brachte Ritter Worlock einige Geschenke und huldigte ihm.



Nach einem Abendschmaus, es gab gelbe Teignudeln mit leckerem Fleisch und Tomatensauce (was immer das ist?) entzündeten wir die Fackeln und zogen Richtung Dorf. Zurück in der Burg belagerten wir abermals die Schänken und Taverne.



Zuerst noch ein Frühstück, dann konnten die Besatzer abermals zwischen vielen Kursen wählen. Zu meinem Leidwesen musste ich feststellen, dass es keine Büttelschulung gab. Das Abmalen von Zeitvögeln und Meldungen wurde nicht angeboten.
Wieder einmal zog es uns ins Dorf am Fuße der Burg. Gestern noch war der Markt dort gut gefüllt. Früchte (Erdbeeren) waren ausreichend auf dem Markt. Sogar die Rüstkammer hatte noch reichlich Angebot. Doch heute - keine Früchte und auch die Waffenkammer war verschlossen.



Unser Dorfbüttel besuchte die örtliche Kirche und betätigte einen elektrischen Diener, welcher sogleich davoneilte um die Sturmglocke zu läuten.
Den Abend bekamen wir leckere Rehsau mit Kraut und Milchbrötchen vorgesetzt. Auf ein Bier dazu mussten wir verzichten.
Auch die noch verbleibende letzte Nacht konnten wir ausgelassen feiern.

Sonntag, der Tag der Abreise war angebrochen. Frisch gestärkt packten wir die Kutschen, Kästen, Säcke und schwer beladen blieb uns nur noch das Abschiednehmen.

Mein Dank geht an die OA (OrganisationsArmee), die wie auch die letzten Jahre unermütlich geplant, Waren verschoben, Taler gezählt, verhandelt, aufgeräumt, den Ausschank übernommen, für die Gesundheit gesorgt, Kurzweil erdacht hat und selbst kaum zum feiern gekommen ist.



Ein Gruß auch an alle Ravensburger, die sich auf der Tannenburg eingefunden haben:
Lavly, Casandra, Dideldum, Joschua, Saturnina., Kenna, Kaori (aus Lindau, kurzerhand adoptiert), Advokat, Blacklady, Schlauron, Alane, Aleke, Noson, Minnimaus.

Kenna

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